Die Mykotherapie ist eine ganzheitliche Therapie der alternativen Medizin. Beschwerden lassen sich auch in Kombination der Heilpilze untereinander gut behandeln.
Mykotherapie die Pilzheilkunde
Die Pilzheilkunde - Mykotherapie lautet der Fachbegriff - ist eine bei uns unbekannte Therapieform. Sie soll jedoch in Asien bereits vor Jahrhunderten praktiziert worden sein. Die ersten Aufzeichnungen über die Pilzheilkunde stammen aus der chinesischen Ming-Dynastie zwischen 1368 und 1644. Das von Pilzen Heilwirkungen ausgehen können, wurde im wissenschaftlichen Europa erst im Jahr 1928 anerkannt, als Alexander Flemming das Penicillin entdeckte und danach kaum weiter verfolgt.Die Pilzheilkunde ist auch heute noch eine weit verbreitete Methode in Asien, die vor allem bei chronischen Erkrankungen, aber auch bei Entzündungen, Allergien und Tumorgeschehen angewendet wird. Weiterhin wird einigen Pilzen eine beachtliche Wirkung zur Beeinflussung von Stoffwechselerkrankungen und viralen Infekten zugeschrieben, wie es eine Studie des Instituts für Ernährungs- und Pilzheilkunde in Berlin beschreibt. Darüber hinaus werden entzündliche Prozesse im Magen-Darm-Trakt, wie Gastritis, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, entzündliche Prozesse der Haut als Indikationen genannt.Die Pilze stimulieren durch ihre inzwischen entschlüsselten Inhaltsstoffe die körpereigene Immunabwehr so stark, dass offensichtlich der Organismus in die Lage versetzt wird, Krebszellen selbst zu bekämpfen. Überraschenderweise wird dabei das gesamte Abwehrsystem normalisiert. In den Heilpilzen sind die gegen Krebs wirksamen Polysaccharide von grosser Wichtigkeit. Sie bestehen aus einem speziell verzweigten 1,3-ß-Glucan. es ist nachgewiesen worden, dass Glucane die Abwehrzellen (Makrophagen), die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) und die T.-Helferzellen aktivieren. Der Rohstoff des Pilzes soll im Altertum in China teurer gehandelt worden sein als Gold. Er ist neben Ginseng das älteste Heilmittel Chinas. Hoch verehrt wurde er bereits bei den Taoisten in Chinas Altertum. Er wurde als Amulett getragen und für den Tag aufbewahrt, an dem er Leben retten sollte.Neben überlieferten Indikationen wird der Pilz in China heute begleitend zur Chemotherapie und nach Röntgenbestrahlungen eingesetzt, um die Nebenwirkungen zu mildern. Nach Röntgenbestrahlung kommt es zu einer schnelleren Wiederherstellung der ursprünglichen Leukozyten-, Erythrozyten- und Thrombozytenspiegel. Jüngste Forschungen der Beijing Medical University beschäftigen sich mit Ling-Zhi-Arzneien, die wirkungsvoll bei Krebs und Aids sein sollen.Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung.
Der Pilz enthält Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem Eisen, Magnesium, Calcium, Zink, Kupfer, Mangan und Germaniumbedeutender sind jedoch auch hier Polysacharide und Triterpene. In den letzten Jahren in Japan und den USA durchgeführte Forschungen bestätigen unter anderem eine Blutdruck senkende, antithrombotischeund cholesterinsenkende Wirkung des Reishi. Dies wird den Triterpenenzugeschrieben, die in diesem Pilz reichlich vorhanden sind. Auch die Histaminfreisetzung wird durch sie gehemmt, was die typischen allergischen Reaktionen verhindern hilft. Wissenschaftler entdeckten im Pilzextrakt einen Wirkstoff, der die Tätigkeit der inneren Herzmuskeln verbesserte und den Sauerstoffverbrauch im Herzen verringerte. Dadurch wurden weitergehende Tests mit Patienten durchgeführt, die eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System bestätigten.in China werden mit diesem Extrakt Hepatitis-Patienten behandelt. In einer Studie wurde 355 Patienten, die unter chronischer Hepatitis B litten, damit behandelt. Schon nach kurzer Zeit traten bei 92,4% der Patienten positive Reaktionen auf.


