Reishi oder Ganoderma lucidum

tl_files/images/vitalpilze_de_reishi.jpgHerkunft

  • nahezu weltweite Verbreitung, auch in Europa heimisch
  • in Asien seit 40 Jahren kultiviert

Geschichte

Überlieferungen zufolge wird der Reishi, dessen Name übersetzt „Pilz der Unsterblichkeit“ bedeutet, in Asien seit circa 4000 Jahren als Naturheilmittel verwendet. Er gilt in der TCM als eines der wirksamsten und vielfältigsten Mittel zur Stärkung des Menschen überhaupt. Viele der überlieferten Wirkungen wurden inzwischen in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Zu den bioaktiven Inhaltsstoffen gehören unter anderem Polysaccharide und Antioxidanzien, von denen man weiß, dass sie die Abwehrkräfte stärken und die Zellen schützen. 

Verwendung

Sehr breit gefächertes Anwendungsgebiet, unter anderem:

  • positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, u. a. Blutdruckregulierung P/E
  • Stärkung des Immunsystems P/E
  • begleitende Krebstherapie E
  • Förderung der körperlichen Konstitution, erschöpfungshemmend E
  • Schlafstörungen P
  • Anti-Aging P/E

Besonderheit

Als Speisepilz wird der harte und zähe Reishi kaum verwendet. Als Pulver, Extrakt oder Tee ist der ausgleichend wirkende Vitalpilz jedoch inzwischen auch in Deutschland sehr verbreitet.

Anwendungsbereich

  • Herz/ Kreislauf Unterstützung , Herzinfarktprophylaxe
  • Milderung der Beschwerden im Rahmen einer koronaren Herzerkrankung
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Antioxidation und Gefäßschutz
  • Immunmodulation
  • Blutdruckregulierung
  • Bronchitis/ COPD/Asthma bronchiale
  • bakterielle Infektionen
  • Entzündungen, auch unspezifische
  • adiuvant bei Hepatitiden – HI - Infektionen
  • Allergien (antihistaminische Wirkung, cortikoide Wirkung)
  • präventive Dauertherapie zum Erhalt der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
  • begleitend in der Krebstherapie (Magen, Leber, Lunge, Haut, Gehirn, Niere)
  • GABA Effekte/Stressreduktion/Schlafstörungen
  • Prostata, Blase – funktionelle Beschwerden, Miktionsstörungen
  • Strahlenprotektion (Rö, UV, Strahlentherapie)
  • Haut (Kosmetische Verbesserung des Hautbildes) u. Hauterkrankungen

Wirkungsbeschreibung

Pilz zur Behandlung geriatrischer Defizite – zum Erhalt der Leistungsfähigkeit im Alter

 

Zielorgane: Herz, Lunge, Bronchien, Knochenmark, Immunsystem, Haut 

 

verbessert die Sauerstoffaufnahme im Blut,leberprotektiv, unterstützend bei Lebererkrankungen, Verbesserung der Beschwerden bei koronarer Herzkrankheit, blutdrucksenkend, schmerzstillend, antiallergisch, schleimlösend und hustenstillend, regenerierende Wirkung auf die Bronchialschleimhaut, entzündungshemmend, antibakteriell wirksam gegen Staphylokokken und Streptokokken, antioxidativ, verkürzt Erholungsphasen, anti-aging Wirkung ( „Pilz des langen Lebens“), wirkt gegen altersbedingte Defizite, verstärkt die Aktivität von natürlichen Killerzellen (Tumorabwehr), Steigerung von Interleukin I und II Produktion, fördert die Blutbildung im Knochenmark, herztonisierend, verbessert den Stoffwechsel der Herzmuskelzellen, positiv inotrop, antiarrythmisch, Schutz vor strahleninduziertem ( auch UV- bedingtem) Hautkrebs, mildert die Folgen einer Strahlentherapie, Einsatz gegen Höhenkrankheit, gegen Kopfschmerzen und allgemein gegen Vasospasmen, Triterpene aus Reishi imitieren Gammaaminobuttersäure (GABA), Einsatz bei benigner Prostatahyperplasie mit Miktionsstörungen oder bei Blasenaffektionen mit spastischer Komponente, regulierend bei Autoimmunprozessen, vermindert die Toxizität von Chemotherapien, wirkt Leukopenien als Chemofolge entgegen, beschleunigt postchirurgische Heilungsprozesse, sedative Wirkung bei Erregungszuständen, weniger thrombinhemmende Wirkung sekundärer Metaboliten im Vergleich zu anderen Pilzen, daher bedingt auch postchirurgisch - perioperativ einsetzbar. 

 

Triterpene aus Reishi hemmen die Vermehrung des Epstein- Barr Virus (Mononukleose), ein Protein aus Reishi (Ganodermin) ist ein wirksames Antimycotikum gegen menschenpathogene Kleinpilze, ein Glycoproteid ist aktiv gegen Herpes simplex (HSV-1), die ganoderische Säure B hemmt die HIV-1 Protease, Ganodermadiol zeigt in vitro antivirale Eigenschaften gegen den Influenza Virus Typ A